Mobiler Datenverkehr wächst rasant an



Bis zum Jahr 2015 soll der mobile Datenverkehr auf rund 23 Exabytes pro Jahr ansteigen, so die Experten von NSN (Nokia Siemens Networks). Dies entspricht ungefähr dem Volumen wenn sich 6,3 Milliarden Menschen täglich ein Ebook herunterladen. Doch das enorme Datenvolumen stellt nur ein Problem dar – das andere Problem stellen mobile Smartphones dar, die zuviel signalisieren.

So generiert ein Smartphones zweierlei Arten von Netzwerkverkehr.  Zum einen die Inhalte wie Email, Musik, Videos usw. Zum anderen erzeugen sie Signalisierungsdaten. Diese Daten sorgen dafür, dass das Mobilfunknetz funktioniert und die Geräte, Netze und Apps kommunizieren können. Wenn aber ein Smartphone im Abstand von 30 Sekunden oder weniger nach neuen Emails prüft werden alle paar Sekunden neue Signale erzeugt. Der Signalverkehr steigt rasant an. Diese Technik hat so manche Netze schon in die Knie gezwungen.

Auch die Konzentration von Smartphones besonders im urbanen Raum stellt die Netz vor besondere Herausforderungen  - im Jahr 2009 gab es rund 323 Millionen Smartphones,  2014 sollen es bereits rund 873 Millionen sein.

Laut NSN wird im Jahr 2015 rund 85% des Datentraffics im Mobilfunknetz über mobile Datenverkehr, also Smartphones oder Netbooks mit UMTS Stick, generiert. Fast die Hälfte soll davon allein auf die Smartphones fallen.