Nach sechs Auktionstagen wurden in der Summe für alle Frequenzbereiche (0,8GHz, 1,8GHz, 2,0GHz und 2,6GHz) am Montag Abend bereits 299.127.000€ bezahlt – also rund ein Drittel Milliarde Euro.
Doch ein Ende der Versteigerung ist nicht in Sicht. So kämpfen primär im 0,8GHz Bereich die vier Anbieter T-Online, O2, E-Plus und Vodafone um die begehrten Blöcke.
Da in diesem Frequenzbereich jedoch nur sechs Blöcke zur Verfügung stehen müssen mindenstens zwei der Anbieter den “Kürzeren” ziehen und sich mit nur einem Block begnügen.

Aktuell lässt sich aus den Geboten deuten, dass T-Online und Vodafone auf jeden Fall zwei Blöcke für sich beansprucht. Doch dabei will O2 und E-Plus nicht mitmachen und steigert immer weiter fleißig mit, auch auf die Blöcke die sich Vodafone und T-Online “ausgesucht hatten”. So wird jetzt mit erhöhter Frequenz munter nach oben geboten – am Montag, dem sechsten Auktionstag stiegen die Gesamtkosten der Frequenzen von 199 auf rund 299 Millionen. Sollte das die nächsten Tage so anhalten, ist der prognostizierte einstellige Milliardenbereich wohl Mitte nächster Woche erreicht.

Dann wird es richtig interessant und es stellt sich die Frage, ob E-PLus dann weiter mit geht oder sich von der Auktion verabschiedet und lieber sein UMTS Netz für die “gesparten Millionen” ausbaut.

Aktuell kostet allein ein Block des 0,8GHz Frequenzbereiches rund 25 Millionen Euro und dabei wird es sicherlich nicht bleiben. In der 46. Rund haben hier E-Plus 2 Blöcke, O2 zwei Blöcke und T-Online und Vodafone jeweils nur einen. Doch das wird heute morgen (Dienstag, 20.04) in der 47. Runde bereits wieder anders aussehen. Es bleibt spannend!

Wer nicht mehr auf LTE warten kann und jetzt ins mobile Internet will, kann sich in der Zwischenzeit bei den UMTS Flatrates umschauen. Auch hier gibt es zahlreiche Anbieter die keine oder nur Vertragslaufzeiten haben, so dass Sie weiterhin flexibel sind und wenn verfügbar sofort auf LTE umsteigen können.



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